Trauriger Rekord: Die Deutschen essen immer mehr Fleisch!

Die Produktion von Fleisch erreichte im letzten Jahr eine Rekordzahl von 8,0 Mio. Tonnen. Im Jahr 2009 wurde nach Aussagen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) noch 302.000 Tonnen weniger Fleisch produziert.

Vor allem Schweine mussten 2010 für die Gaumenlust ihr Leben lassen: 5,4 Millionen Tonnen Schweinefleisch landeten auf den Tellern, gefolgt von Geflügelfleisch mit 1,4 Tonnen und Rindfleisch mit 1,2 Tonnen.

Tierart Einheit 2010 Veränderung gegenüber Vorjahr in % 4. Quartal 2010 Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %
Rinder insgesamt 1 000 Tiere 3 737,9 – 0,0 1 041,0 – 0,5
1 000 Tonnen 1 185,2 0,9 329,8 1,2
davon:
Ochsen und Bullen 1 000 Tiere 1 555,0 – 0,2 437,3 0,2
1 000 Tonnen 582,9 0,9 164,3 0,6
Kühe 1 000 Tiere 1 331,4 – 3,0 363,2 – 0,3
1 000 Tonnen 405,9 – 1,7 110,2 1,3
Färsen 1 000 Tiere 508,1 6,6 145,3 3,7
1 000 Tonnen 148,6 8 42,2 4,6
Kälber 1 000 Tiere 315,2 4,4 87,6 1,2
1 000 Tonnen 43 5 11,9 0,8
Jungrinder 1 000 Tiere 28,2 – 2,4 7,6 – 2,4
1 000 Tonnen 4,8 – 3,4 1,3 – 18,3
Schweine 1 000 Tiere 58 138,9 3,7 14 979,5 2,8
1 000 Tonnen 5 441,6 3,8 1 405,1 3,2
Lämmer 1 000 Tiere 816,5 3,6 248,2 5,9
1 000 Tonnen 15 3,8 4,6 6
Übrige Schafe 1 000 Tiere 157,6 – 14,4 53,3 – 6,7
1 000 Tonnen 4,8 – 14,1 1,6 – 6,2
Ziegen 1 000 Tiere 23,2 5,6 6,5 19,5
Pferde 1 000 Tiere 9,2 1,4 3 8,7
Ziegen und Pferde 1 000 Tonnen 2,8 2 0,9 10
Zusammen 1 000 Tonnen 6 649,4 3,3 1 742,0 2,8
Geflügel 1 000 Tonnen 1 379,6 7 357,8 5,8
darunter:
Jungmast-hühner 1 000 Tonnen 802,8 7,1 206,1 6,3
Enten 1 000 Tonnen 61,3 – 1,8 17 – 4,4
Truthühner, Perlhühner 1 000 Tonnen 478,5 9,2 124,3 7,9
Insgesamt 1 000 Tonnen 8 029,0 3,90 2 099,8 3,30

Kommentar:
Angesichts der Klimaproblematik, des Welthungers, der zunehmenden Verknappung des Trinkwassers etc. ist das ein elendiges Ergebnis – ganz zu schweigen vom unsagbaren Leid der Tiere, nur weil wir darauf bestehen,  Fleisch zu essen.

Quelle:
destatis.de

Hunde werden lebendig in der Ukraine verbrannt – bitte helfen Sie!

In der Ukraine findet 2012 die Fußball-Europameisterschaft statt, dafür geht dieses Land über Leichen. Die ukrainischen Behörden haben sich vorgenommen, ihr Land bis zur Austragung der EM von heimatlosen Tieren „zu säubern“. Aus diesem Grund werden Hunde systematisch vergiftet, erschossen, ja sogar lebendig verbrannt. Für letztere Maßnahme kommt in verschiedenen ukrainischen Städten ein fahrendes Krematorium zum Einsatz. Die Tiere werden eingefangen, angeschossen oder betäubt und direkt in den Verbrennungsofen geworfen! Dieses fahrende Krematorium wurde sogar im Staatsfernsehen beworben.

Ukrainische und schweizer Tierschützer sind entsetzt. Tierschutzorganisationen wie SOS Animals Society Kiev und SOS CHATS NOIRAIGUE setzen sich bereits seit vielen Jahren dafür ein, dass die Hunde kastriert werden und kämpfen gegen das Tiermassaker. Sogar die UEFA übt Kritik an diesem Verbrechen und unterstützen die Tierschützer finanziell für Kastrationsmaßnahmen. Die ukrainischen Behörden scheint dies aber wenig zu interessieren. Sie ziehen ihr Massaker weiter durch.

Bitte helft mit!

Bitte helfen Sie den Tieren in der Ukraine und unterstützen Sie den Protest gegen die Massentötungen von heimatlosen Hunden. Schreiben Sie an die Ukrainische Botschaft in Deutschland, sich für eine humane Geburtenkontrolle und gegen die grausamen Tötungen auszusprechen!

Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland
Botschafterin Natalia Zarudna
Albrechtstraße 26
10117 Berlin
Telefon: 030-28 88 70
Fax: 030-28 88 71 63

Quelle:
peta.de


Online-Petitionen

http://www.thepetitionsite.com/2/tell-ukraine-to-stop-burning-animals-alive/

http://www.petitiononline.ch/petition/druck-der-sponsoren-der-em-2012-gegen-das-toeten-der-hunde-in-der-ukraine/85

Dieses Protestschreiben ging am 08.11.2011 von mir an die ukrainische Botschaft:

Massentötung von Hunden anlässlich der EM 2012

Sehr geehrte Frau Botschafterin Zarudna,

in Facebook hab ich über die Massentötung der Hunde in Ihrem Land anlässlich der bevorstehenden EM gehört und bin entsetzt. Nein, ich bin regelrecht schockiert, über die Grausamkeiten, die Ihr Land gegenüber Tieren in aller Öffentlichkeit ausübt.
Ich appelliere an Sie, dies sofort zu stoppen, setzten Sie ein Zeichen. Arbeiten Sie mit weltweiten Tierschutzorganisationen zusammen, um eine gute Lösung im Sinne des Tierschutzes zu finden.
Dass die Hunde sich derart vermehrt haben, ist doch eindeutig ein Versäumnis der Behörden und ein mangelndes Bewusstsein der Einwohner gegenüber Haustieren. Der Staat hätte dieses Problem schon seit vielen Jahren in den Griff bekommen müssen z.B. durch Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen und Bezuschussung von Kastrationen.
Was möchten Sie machen, wenn Sie alle Hunde vergiftet, vergast, erschossen, erschlagen und verbrannt haben und die nächste Generation sich weiter vermehrt? Kommt dann wieder das fahrende Krematorium?

Die Bilder des Tiermassakers in der Ukraine  kursieren überall im Internet und schaden bereits Ihrem Ruf – und seien Sie versichert: Die grausigen Bilder werden die Leute auch nach der EM nicht mehr so schnell los werden. Sie blamieren Ihr ganzes Land!

Hochachtungsvoll

Update: 17.11.2011, abends

Die Ukraine hat aufgrund der zahlreichen Protestaktionen von Tierschützern reagiert. Das kommt heute Abend in den Medien. Das ukrainische Umweltministerium soll bereits am Donnerstag alle Bürgermeister aufgefordert haben, das Einschläfern der Hunde einzustellen.

Ausländische Hilfe lehnt die Ukraine allerdings ab. Maja Prinzessin von Hohenzollern vom Europäischen Tier- und Naturschutz-Verein wollte der Ukraine mobile Krankenwagen zur Verfügung stellen. Darin könnten westeuropäische Ärzte die Hunde sterilisieren, sagte sie bei einem Gespräch mit dem Kiewer Vize-Bürgermeister Alexander Mazurtschak. Mazurtschak wollte davon allerdings nichts wissen.

Kommentar:
Da stimmt was nicht, wenn ausländische Hilfe abgelehnt wird. Die Ukraine hat sich vorgenommen, die Straßenhunde zu entfernen. Die Frage stellt sich: Wenn ausländische Hilfe für Kastrationsmaßnahmen abgelehnt wird, was passiert mit den Hunden im Verborgenen? Die Sache stinkt!


Updates vom  24.11.2011 und 26.11.2011

Aus gegebenen Anlass ist noch Folgendes zu sagen:  Irgendwelche Hasspropaganda, insbesondere auch  gegen die ukrainische Regierung und das ukrainische Volk,  sind hier fehl am Platz und schaden mehr. Davon distanziere ich mich ausdrücklich. Solche Postings werden hier auch nicht veröffentlicht. Da meine Seite vom 20.11.2011 für Propagandazwecke missbraucht wurde, hab ich sie aus dem Netz genommen.

Aus den Nachrichten vom, 24.11.2011
In Stern.de ist heute zu lesen, dass aufgrund der zahlreichen Proteste und aufgrund des Einschreitens der Uefa die Ukraine gegen die Hundetötung vorgehen möchte.
Der ukrainische Kulturwissenschaftler Roman Dubasevych hat Zweifel, ob Kiew es mit der neuen Tierliebe wirklich ernst meint. „Es könnte auch ein Lippenbekenntnis sein“, so der Wissenschaftler von der Universität Greifswald. Schließlich sei es ein Widerspruch, auf der einen Seite Mittel- und Kleinunternehmer immer härter zu besteuern und auf der anderen Seite wilde Hunde schützen zu wollen. „Schönheitskosmetische Aktionen sind ein Markenzeichen dieser Regierung“, so Dubasevych.
Auch die Tierschutzorganisation Peta hat großen Zweifel, dass sich an der Situation in der Ukraine rasch etwas ändern wird.