BSE-Gefahr in Schlachthöfen

Ein Forscherteam aus Zürich und aus Tübingen haben nun nachgewiesen, dass Prionen, die für die Auslösung der Rinderseuche BSE und der Creuzfeldjakobkrankheit verantworlich sind, auch über die Luft übertragen werden können.

Kritisch kann dies für Schlachthauspersonal werden. Adiano Augzzi, Professor für Neuropathologie an der Uni Zürich empfiehlt, dass die Benutzung von Hochdruckreinigern nicht mehr ohne vorherige Schutzmaßnahmen erfolgen sollte. Auch Labors und Futtermittelfabriken müssten über strenger Vorsichtsmaßnahmen nachdenken, so der Experte.

Referenz:
Bild.de, 14.01.2011


2 Antworten auf „BSE-Gefahr in Schlachthöfen“

  1. Wir Verbraucher sind mitaufgerufen unseren Mitmenschen solche Arbeits-
    plätze zu ersparen. Durch unseren Verzicht Fleisch zu essen, müssen
    unsere Mitmenschen erstens nicht mehr töten und zweitens nicht mehr in so einer schrecklichen Atmosphäre arbeiten.
    Die meisten Angestellten in den Schlachthöfen sind Alkoholiker weil
    sie es sonst nicht aushalten können.
    Ich bin seit 20 Jahren Vegetarier und bin froh darum.
    Gruß Claudia

  2. Das Problem ist, dass wenn man nicht am eigenen Leib erfährt unter welchen Umständen diese Menschen arbeiten müssen, auch nicht aufhört Fleisch zu essen. So zum Beispiel wenn jeder Mensch sein Fleisch, welches er essen will, selbst schlachten müsste würden mit Sicherheit 70 % der Fleischesser Vegetarier werden. Leider befassen sich auch zu wenige Leute damit was in Ihrem Fleisch drin ist, wie es hergestellt wird und wie die von Karin beschriebenen Sicherheitsmaßnahmen in den Schlachtfabriken sind.
    So ein Thema müsste groß in den Medien erscheinen um die Menschen (hoffentlich) zum Nachdenken anzuregen oder sogar zu schocken. Dann würden bestimmt ein paar Menschen das Fleischessen zumindest reduzieren.
    Gruß Anna

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